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Wundermaschine Der Zukunft 2026: TU Graz kürt Sieger

Beim Schüler-Ideenwettbewerb „Wundermaschine Der Zukunft 2026" der TU Graz erreichten 43 Teams aus ganz Österreich einen Teilnahmerekord. Den ersten Platz mit 700 Euro Preisgeld holte das Projekt „NUBUK" des Grazer BG/BRG Carneri.

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Die Fakultät für Maschinenbau und Wirtschaftswissenschaften der Technischen Universität Graz hat die Siegerinnen und Sieger des diesjährigen Ideenwettbewerbs „Wundermaschine Der Zukunft 2026" gekürt. Mit insgesamt 43 eingereichten Projekten aus ganz Österreich verzeichnete der Bewerb einen neuen Teilnahmerekord. Das Gesamtpreisgeld betrug 2.000 Euro.

BG/BRG Carneri gewinnt ersten Platz

Den ersten Platz und damit 700 Euro Preisgeld sicherte sich das Grazer BG/BRG Carneri mit dem Projekt „NUBUK". Den zweiten Preis erhielt der OeAD-Vorstudienlehrgang der Grazer Universitäten und Hochschulen, dessen Team einen funktionsfähigen Prototyp einer bionischen Handprothese entwickelte.

Den dritten Platz belegten gleich zwei Teams gemeinsam: Das Grazer BG/BRG Seebacher überzeugte die Fachjury mit dem „Murwächter", einem KI-gestützten System zur automatisierten Reinigung der Mur. Sensoren und intelligente Greifarme erkennen dabei Müll im Wasser und sortieren ihn nach Materialien, während gleichzeitig die Fischpopulation geschützt wird. Ebenfalls auf Rang drei landete „Flexrail Next" der Polytechnischen Schule Mistelbach - ein autonom fahrendes Schienentaxi für bestehende Nebenbahnstrecken im ländlichen Raum.

Sonderpreise für Design und Umsetzbarkeit

Neben den Hauptpreisen vergab die Jury zwei Sonderpreise. Den Sonderpreis für praktische Umsetzung erhielt das BG GIBS Graz für den „Water Filter" - eine Trinkflasche mit integriertem Filtersystem für Menschen in Regionen mit eingeschränktem Trinkwasserzugang. Der Sonderpreis Design ging an den „Algenbioreaktor" der HTL Leoben.

Hohe Innovationsdichte an Grazer Schulen

Gleich drei der prämierten Projekte stammen aus Grazer Schulen. Der lokale Schwerpunkt unterstreicht die Stärke technischer Bildung an Grazer Allgemeinbildenden Höheren Schulen. Die bearbeiteten Themenfelder - von der Müllbeseitigung in Gewässern über barrierefreie Hilfsmittel bis zur Mobilitätswende im ländlichen Raum - spiegeln Herausforderungen wider, die auch für die Steiermark unmittelbare Relevanz haben.

Dekan Franz Haas und Vizedekan Siegfried Vössner zeigten sich begeistert: „Es ist toll, wie viel Kreativität und Lösungskompetenz in jungen Menschen steckt. Dass wir heuer mit 43 Einreichungen so viele Schülerinnen und Schüler wie noch nie zuvor ansprechen konnten, freut uns ungemein." Die beiden Verantwortlichen der Fakultät für Maschinenbau und Wirtschaftswissenschaften betonten zudem, dass man sich freue, „einige dieser kreativen Köpfe später als Studierende an der TU Graz wiederzusehen".

Der Wettbewerb richtet sich an Schülerinnen und Schüler der Oberstufe aus BG/BRG, HTL und HAK. Gefordert ist der Bau einer Maschine oder eines Prototypen, der konkrete Zukunftsprobleme lösen soll. Die Gewinnerinnen und Gewinner werden von einer Fachjury der TU Graz ausgewählt und zur Preisverleihung an die Universität eingeladen.