GRAZ JOURNAL
veranstaltung

Lange Nacht der Forschung 2026: Graz zeigt KI zum Anfassen

Bei der Langen Nacht der Forschung 2026 öffnen Grazer Universitäten, Fachhochschulen und Forschungseinrichtungen ihre Türen. Künstliche Intelligenz steht heuer im Mittelpunkt - mit interaktiven Stationen für alle Altersgruppen.

· Von

Am Freitag, dem 24. April 2026, findet österreichweit die Lange Nacht der Forschung statt. In Graz beteiligen sich zahlreiche Universitäten, Fachhochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen mit über 100 Stationen, an denen Besucherinnen und Besucher Wissenschaft hautnah erleben können. Der Eintritt ist frei.

Künstliche Intelligenz als Schwerpunkt

Einen besonderen Stellenwert nimmt heuer das Thema Künstliche Intelligenz ein. An mehreren Standorten in Graz können Interessierte selbst ausprobieren, wie KI-Systeme funktionieren, wie sie lernen und welche Auswirkungen sie auf den Alltag haben. Von Sprachmodellen über Bilderkennungssysteme bis hin zu Robotik-Demonstrationen reicht das Programm.

Die Technische Universität Graz, die Karl-Franzens-Universität und die FH Joanneum zählen zu den größten Ausstellern. Sie präsentieren aktuelle Forschungsprojekte aus Bereichen wie maschinelles Lernen, medizinische Diagnostik mit KI-Unterstützung und autonome Systeme.

Mitmach-Stationen für alle Altersgruppen

Die Veranstaltung richtet sich ausdrücklich an alle Altersgruppen. Für Kinder und Jugendliche gibt es eigene Stationen, an denen sie etwa einfache Programme schreiben oder Roboter steuern können. Erwachsene erhalten Einblicke in laufende Forschungsprojekte und können mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern direkt ins Gespräch kommen.

Auch Einrichtungen wie Joanneum Research, das Know-Center und das Grazer Kompetenzzentrum Das Virtuelle Fahrzeug öffnen ihre Labore. Dort werden unter anderem Projekte zu nachhaltiger Mobilität, Klimaforschung und digitaler Gesundheit vorgestellt.

Shuttlebusse verbinden die Standorte

Da sich die teilnehmenden Einrichtungen über das gesamte Stadtgebiet verteilen, werden kostenlose Shuttlebusse zwischen den wichtigsten Standorten eingerichtet. Zentrale Anlaufpunkte sind der Campus Neue Technik der TU Graz, der Universitätsplatz der Uni Graz sowie die FH Joanneum in der Eggenberger Allee.

Die Veranstaltung beginnt um 17 Uhr und dauert bis 23 Uhr. Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich. Detaillierte Standortpläne und Programminformationen sind auf der offiziellen Website der Langen Nacht der Forschung abrufbar.

Steiermarkweite Beteiligung

Neben Graz beteiligen sich auch Forschungseinrichtungen in Leoben, Kapfenberg und weiteren steirischen Standorten an der Langen Nacht der Forschung. Insgesamt werden in der gesamten Steiermark mehrere hundert Stationen angeboten.

Die Lange Nacht der Forschung ist die größte Veranstaltung zur Wissenschaftskommunikation in Österreich und wird vom Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung gemeinsam mit den Bundesländern organisiert. In den vergangenen Ausgaben besuchten österreichweit jeweils über 200.000 Menschen die Veranstaltung.