Neue Cafés in Graz: Zwei Lokale mit Innenhof-Gastgärten
Mit Das Müller am Felix-Dahn-Platz und dem Café Ivy in der Schörgelgasse haben nahezu gleichzeitig zwei neue Lokale im Uni-Viertel von Graz eröffnet. Beide setzen auf persönliche Gastgeber, Kaffeespezialitäten und ruhige Innenhof-Gastgärten.
Das Uni- und TU-Viertel von Graz bekommt gleich zwei neue gastronomische Adressen: Mit Das Müller am Felix-Dahn-Platz und dem Café Ivy in der Schörgelgasse haben nahezu zeitgleich zwei persönlich geführte Lokale ihre Türen geöffnet. Beide setzen auf Frühstück, Kaffeespezialitäten und ruhige Gastgärten - ein Konzept, das im dicht besiedelten Grätzel auf reges Interesse stoßen dürfte.
Das Müller: Familientradition am Felix-Dahn-Platz
Am Felix-Dahn-Platz hat Familie Müller einen traditionsreichen Standort neu belebt. Wolfgang Müller und sein Sohn Alexander führen das Café gemeinsam und bauen damit auf ihrer bisherigen Kaffee- und Jausenstation auf. Die Karte umfasst Frühstücksangebote, wechselnde Mittagsgerichte sowie Kaffeespezialitäten. Ein kleiner Gastgarten mit Blick ins Grüne lädt zum Verweilen ein. Das Lokal ist Montag bis Samstag ab 7 Uhr geöffnet.
Café Ivy: Fußgänger-Drive-in in der Schörgelgasse
In der Schörgelgasse 34 eröffnete das Café Ivy am 11. Juni 2026. Betrieben wird es von Christian Schlager und Tatjana Nicht. Das Angebot reicht von gefüllten Craigeln, Sandwiches und Salaten über wechselnde Mittagsteller bis hin zu Kaffeespezialitäten. Ein besonderes Detail ist der sogenannte Fußgänger-Drive-in: Ein geöffnetes Fenster wurde kurzerhand in einen Drive-in umfunktioniert - ganz ohne Auto. Das Lokal hat Montag bis Freitag von 7 bis 19 Uhr geöffnet.
Der Innenhof des Café Ivy wird derzeit zu einem Gastgarten ausgebaut und soll künftig zusätzlichen Platz zum Verweilen bieten. Das Lokal befindet sich in unmittelbarer Nähe des TU-Campus Steyrergasse/Kopernikusgasse, wo zuletzt das Technika beheimatet war.
Wachsender Bedarf im Uni-Viertel
Das Viertel rund um die Technische Universität und die Herz-Jesu-Kirche zählt zu den belebtesten Wohnbezirken von Graz mit einem hohen Anteil an Studierenden, Lehrenden und Pendlern. Das gastronomische Angebot war dort bislang überschaubar - die beiden Neueröffnungen schließen diese Lücke mit einem Konzept, das auf urbane Ruhe abseits belebter Schanigärten an Hauptstraßen setzt.
Die Innenhof-Gastgärten entsprechen einem stadtweiten Trend: Kleine, persönlich geführte Lokale mit geschützten Außenbereichen sind in Graz zunehmend gefragt. Dass gleich zwei solcher Adressen nahezu gleichzeitig in demselben Viertel aufsperren, unterstreicht das gastronomische Potenzial des Grätzels. Graz bleibt auch im Sommer 2026 gastronomiemäßig aktiv: Für Herbst 2026 plant die Gastrofamilie Grossauer am Mehlplatz 3 die Eröffnung eines weiteren neuen Stadtgasthauses.