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Marlé folgt auf das Caylend: Neues Restaurant am Grazer Lendkai

In der Stigergasse 1 zieht nach dem Aus des Caylend das Marlé ein. Der 24-jährige Marco Wochoska plant ein Restaurant mit Bar, angepeilt ist der 22. Oktober 2026 - sofern der Umbau rechtzeitig fertig wird.

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Das Ecklokal in der Stigergasse 1 bleibt nur wenige Wochen leer. Wo bis Mitte September das Caylend kochte, wird umgebaut, an der Tür hängt ein Zettel mit QR-Code und dem Namen des Nachfolgers: Marlé. Als Eröffnungstag ist Donnerstag, der 22. Oktober 2026, angepeilt. Das Lokal liegt an der Ecke zum Lendkai, gegenüber dem Erich-Edegger-Steg.

Ein 24-Jähriger übernimmt

Hinter dem Marlé steht Marco Wochoska. Der 24-Jährige stammt aus Laßnitzhöhe und ist gelernter Gastronomiefachmann. Gearbeitet hat er unter anderem im Gasthaus Purkarthofer in Fernitz und mehrere Wintersaisonen in Oberlech am Arlberg, zuletzt war er Barchef in Graz. Den Wunsch nach einem eigenen Lokal habe er „eigentlich schon immer“ gehabt, sagt Wochoska. Als der Standort frei wurde, habe er sich rasch entschieden.

Für den Betrieb hat er eine eigene Gesellschaft gegründet: Die Marlé Gastronomie GmbH mit Sitz in der Stigergasse 1 ist seit 24. September 2026 im Firmenbuch eingetragen, Wochoska ist Geschäftsführer und alleiniger Gesellschafter.

Restaurant und Bar unter einem Dach

Geplant ist ein Restaurant mit Bar, in das man zum Abendessen ebenso kommen kann wie nur auf ein Glas Wein oder einen Drink. Die Küche soll international ausgerichtet sein, mit österreichischen und mediterranen Einflüssen. Speisekarte, Preise und Öffnungszeiten sind noch nicht veröffentlicht.

Auch der Termin steht unter Vorbehalt. Der Countdown auf der Website des Marlé läuft auf den 22. Oktober, 15 Uhr, dazu heißt es: „Wenn die Handwerker mitspielen, steht am 22.10. der erste Teller auf dem Tisch.“ Geht es sich nicht aus, will das Lokal rechtzeitig Bescheid geben.

Zwölf Jahre Caylend

Das Caylend hatte am 13. September 2026 zum letzten Mal geöffnet. Peter Wölfer und Simone Maringer führten das Gewölbelokal seit 2014, die Küche verband karibische Einflüsse mit steirischen Zutaten. Der Gault&Millau 2026 bewertete das Haus mit zwei Hauben und 14 Punkten, Falstaff mit 91 Punkten und drei Gabeln. Gründe für die Schließung nannten die Betreiber nicht.

Die Stigergasse mündet in den Mariahilferplatz, das Kunsthaus und die Murinsel liegen wenige Gehminuten entfernt. Mehr über das Viertel steht im Porträt des Bezirks Lend.